Morbus Bechterew

29. Ordentliche Generalversammlung der ÖVMB am 21. März 2026 in Linz

Ein Bericht von Felix Roshardt, Landesstellenleiter Oberösterreich

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Die Generalversammlung 2026 fand erstmals ohne umfangreiches Rahmenprogramm statt.
Aus Kostengründen wurde bewusst ein schlanker Weg gewählt – nur die Generalversammlung selbst.
Die ursprünglich geplante Variante in Bad Ischl musste aus finanziellen Gründen verworfen werden.

Mit der Stadtoase Kolping in Linz fand das Team einen idealen und sehr angenehmen Partner für den Tag.

Gelungener Auftakt
Ab 11:00 Uhr öffneten die Türen. Alle Teilnehmenden mussten sich an der Registrierungsstelle anmelden. Trotz einiger Abweichungen zwischen Anmeldungen und tatsächlichem Erscheinen verlief die Registrierung weitgehend reibungslos.
Als Willkommensgruß erhielt jede/r ein originales Linzer Törtchen – eine schöne Geste, die gut ankam.
Zur Stärkung warteten wunderbar hergerichtete belegte Brötchen, die allerdings so verlockend aussahen, dass sie sehr schnell vergriffen waren.

Offizieller Teil und spannender Fachvortrag

GV Bechterew (46)

Um 13:00 Uhr eröffnete die Vizepräsidentin den offiziellen Teil.
Es folgten Begrüßungsworte von meiner Wenigkeit sowie Grüße der Stadt Linz, überbracht von Gemeinderat Samuel Puttinger.

Danach hielt Frau Dr. OÄ med. Astrid-Maria Schmidt von der Kepler Universitätsklinik Linz einen äußerst spannenden und lebendigen Vortrag zum Thema „Wenn der Rücken schmerzt…“. Schnell wurde deutlich, dass Morbus Bechterew weit mehr als nur Rückenschmerzen bedeutet. Viele Begleiterkrankungen und „Nebenbaustellen“ erschweren den Alltag. Besonders interessant waren die Ausführungen zum Impfthema, insbesondere zur Gürtelrose-Impfung – einige Teilnehmende dürften danach neu darüber nachdenken.

In der Pause gab es Würstchen, Semmeln und für die Schnellen noch ein Stück Kuchen.

Jahresbericht, Gedenken und Verabschiedungen

GV Bechterew (39)

Der Landesstellenleiter Oberösterreich, Felix Roshardt trug den Jahresbericht des Präsidenten vor, da Josef Wibner leider nicht persönlich anwesend sein konnte.

Mit einer Minute der Stille gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder.

Inge Enzendorfer verabschiedete die Vorstandsmitglieder, die ihre Funktionen niederlegten. Ein herzlicher Dank ging an:

Josef Wibner (16 Jahre Landesstellenleiter Steiermark & 6 Jahre Präsident der ÖVMB)
Paul Pocek (6 Jahre Schriftführer & 14 Jahre Präsident der ÖVMB)
Maria Nimmführ (Gründungsmitglied & Landesstellenleiterin Wien)
Thomas Jan Waller (2 Jahre Präsident der ÖVMB & 4 Jahre Landesstellenleiter Vorarlberg)
Ruth Kurz (30 Jahre Landesstellenleiterin Burgenland, 22 Jahre Redaktion AKTIV und ASIF-Beauftragte)

Wahlen und neuer Vorstand

GV Bechterew (60)

Bundeskassierin Barbara Scheinhart präsentierte die Jahresrechnungen 2024 und 2025.

Die Rechnungsprüferin Petra Vidovnig bestätigte ein ordentliches Finanzgebaren. Anschließend wurden der Vorstand und die Bundeskassierin von der Generalversammlung entlastet. Der gesamte bisherige Vorstand trat zurück.

Bernhard Damberger übernahm den Vorsitz und leitete die Neuwahlen. Die Landesstellenleiter, Beiräte, Schriftführerin mit Stellvertretung sowie die Revisoren:innen wurden einstimmig gemäß Wahlvorschlag gewählt.

Martina Neubauer wurde mit 107 Stimmen und 13 Enthaltungen zur neuen Präsidentin des Österreichischen Vereinigung Morbus Bechterew gewählt – als erste Frau in diesem Amt. In ihren Dankesworten begrüßte sie viele neue Team-Mitglieder persönlich. Die Vereinigung freut sich auf alle, die sich aktiv einbringen möchten!

Anträge und weitere Themen

GV Bechterew (73)

Drei Anträge wurden behandelt:

Generalversammlung nur alle drei Jahre (Statutenänderung, 2/3-Mehrheit nötig): 77 Stimmen – nicht angenommen. Es bleibt bei einer GV alle zwei Jahre.
Zeitung AKTIV nur noch zweimal jährlich (dafür zwei Seiten mehr): Deutlich abgelehnt. Die AKTIV erscheint weiterhin viermal im Jahr.
Inklusion in der ÖVMB: Der Antrag wurde verlesen und wird bei der nächsten VSS intensiv behandelt.

Die neue Präsidentin berichtete über die AXIA App, präsentierte Umfrageergebnisse und motiviert auf eine rege Nutzung der Axia App. Sie skizzierte die Ziele für die kommenden Jahre, darunter verstärkte Kontakte zu Sozialversicherungen und Sponsoren.
Der 2. Mai – Internationaler Tag der axSpa wurde ebenfalls thematisiert, mit Hinweis auf geplante Aktivitäten in den Ländern und auf der Homepage.
Zum Abschluss des offiziellen Teils lud Martina Neubauer alle zu einer kleinen Turneinheit nach der AXIA App ein. Unsere Präsidentin und Frau Mag. Elisabeth Partl aus der Steiermark turnten mit Begeisterung vor und alle machten mit viel Freude mit.

Gelungener Ausklang

Die neue Präsidentin dankte allen für die Teilnahme und wünschte eine aktive, positive und gute Zusammenarbeit.
Felix Roshardt lud herzlich zum Abendbuffet ab 18:00 Uhr ein – mit der Bitte, die Tanzschuhe nicht zu vergessen. Die „Teufelskerle“ sorgten für schwungvolle Musik. Das Abendessen war hervorragend, es war reichlich für alle da – inklusive Dessert. Die Stimmung stieg im Laufe des Abends spürbar. Um 23:45 Uhr endete der offizielle Teil, doch um Punkt 24:00 wurde noch auf den Landesstellenleiter der Steiermark, Koarl Ganster, angestoßen und ein Geburtstagsständchen gesungen.
Viele Teilnehmende schwärmten am nächsten Morgen vom ausgezeichneten Frühstücksbuffet der Stadtoase Kolping.

Bis 2028 in der Steiermark!
Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Teilnehmenden!

Fotos: Wir danken Dominique für den ehrenamtlichen Einsatz!