Therapie des Morbus Bechterew

 

Wie wird der Morbus Bechterew behandelt?

Es gibt derzeit keine ursächliche Behandlung des Morbus Bechterew; d.h. wir können zwar die Entzündung bekämpfen
und die Schmerzen lindern, die Haltung und die Beweglichkeit bessern – aber wir können nicht die Ursache
des Morbus Bechterew beseitigen, wir können nicht den Fehler auslöschen, den das Immunsystem macht,
indem es körpereigenes Gewebe angreift. Selbst die effektivsten Medikamente (die Biologika) können
diesen Fehler nicht beseitigen, sondern nur seine Auswirkungen eine Zeitlang massiv unterdrücken.

In der Behandlung des Morbus Bechterew steht die Bewegungstherapie neben der entzündungshemmenden
Schmerztherapie (vor allem NSAR = Rheumaschmerzmittel) ganz oben. Bei chronischer Gelenkentzündung
und auch bei häufiger Iritis im Rahmen des Morbus Bechterew ist eine Basistherapie angebracht.
Bei dauernd hoher Entzündungsaktivität und nicht ausreichendem Ansprechen auf die oben genannten Medikamente
soll eine Therapie mit Biologika erwogen werden.



Aus dem Bereich der physikalischen Therapie leistet insbesondere die Radon(thermal)-Stollentherapie einen
wesentlichen Beitrag zur entzündungshemmenden Schmerztherapie – der verminderte Einsatz von oder sogar
der Verzicht auf Medikamente (NSAR) wird oftmals hiermit ermöglicht.

Um die Erkrankung nachhaltig richtig zu
verarbeiten und sozusagen besser zu „managen“ ist es unerlässlich, sich umfassend zu informieren:
Hier leistet die Patientenschulung sowohl für neu Erkrankte als auch für länger Betroffene wichtige Dienste.

 
   
   
   
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
   
 
 

 



 
   

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